30.09.2026

TUI Care Foundation startet TUI Field to Fork Projekt im Westbalkan

Projekt fördert Lebensgrundlagen im ländlichen Raum in Albanien, Nordmazedonien und Montenegro, regenerative Anbaumethoden sowie touristische Angebote für Gäste
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Die TUI Care Foundation schafft gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Projekt TUI Field to Fork Western Balkans und bieten Schulungen zu nachhaltiger sowie regenerativer Landwirtschaft sowie zum Schutz der Wasserressourcen an.
Wien/Berlin, 30. September 2026. Ländliche Gemeinden in Albanien, Nordmazedonien und Montenegro stehen vor wachsenden wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Die Landwirtschaft ist für viele Haushalte nach wie vor eine wichtige Einkommensquelle, doch kleine landwirtschaftliche Betriebe haben oft mit geringer Produktivität, eingeschränktem Marktzugang und den zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen. Steigende Temperaturen, Dürren und unvorhersehbare Niederschläge bedrohen die landwirtschaftliche Produktion, während die Abwanderung, insbesondere junger Menschen, die ländliche Wirtschaft weiter schwächt. Gleichzeitig wächst der Tourismus in der gesamten Region. Viele ländliche Erzeuger sind jedoch noch nicht in die touristischen Wertschöpfungsketten eingebunden und können daher bislang kaum von der steigenden Nachfrage der Besucherinnen und Besucher profitieren.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, startet die TUI Care Foundation gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Projekt TUI Field to Fork Western Balkans. Es soll die Lebensgrundlagen im ländlichen Raum stärken, regenerative Anbaumethoden fördern und attraktivere touristische Angebote für Gäste in den drei Ländern schaffen. Durch die Verbindung von Landwirtschaft und Erlebnistourismus unterstützt das Projekt die Gemeinden dabei, widerstandsfähigere und vielfältigere lokale Wirtschaftsstrukturen aufzubauen.

Schulungen für eine nachhaltige Zukunft
Während der 27-monatigen Projektlaufzeit erhalten 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 90 landwirtschaftlichen Haushalten Schulungen zu nachhaltiger und regenerativer Landwirtschaft, darunter Bodenbewirtschaftung, Anbauvielfalt und Schutz der Wasserressourcen. Die Landwirtinnen und Landwirte nehmen an praktischen Vorführungen, Feldbesichtigungen und Formaten zum Wissensaustausch teil, die dazu beitragen sollen, die Produktivität zu steigern und zugleich die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimabedingten Herausforderungen zu erhöhen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Einführung regenerativer Anbaumethoden.

Neue Erlebnisse: Wo Landwirtschaft auf Tourismus trifft
Neben der Vermittlung landwirtschaftlicher Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützt das Projekt ländliche Haushalte und Akteure aus dem Tourismus, neue Besuchererlebnisse rund um lokale Ernährungstraditionen, landwirtschaftliche Aktivitäten und das kulturelle Erbe zu schaffen. Durch gezielte Schulungen und Coaching entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr als 20 neue Produkte und Dienstleistungen im Bereich des ländlichen Tourismus, darunter Hofbesichtigungen, kulinarische Erlebnisse und weitere authentische Tourismusangebote. Diese werden über gezielte Marketingmaßnahmen und digitale Kanäle beworben und sollen während der Projektlaufzeit mindestens 1.000 inländische und internationale Besucherinnen und Besucher anziehen.

Starke Partnerschaften für langfristige Wirkung
Im Rahmen von Workshops, Netzwerkveranstaltungen und Matchmaking-Aktivitäten identifizieren Landwirtinnen und Landwirte, Lebensmittelproduzenten, Tourismusunternehmen und lokale Akteure neue Geschäftsmöglichkeiten und bauen mindestens 20 Partnerschaften zwischen Landwirtschaft und Tourismus auf. Diese Partnerschaften sollen dazu beitragen, lokale Produkte und Erlebnisse stärker in touristische Angebote zu integrieren, lokale Wertschöpfungsketten zu stärken und mehr Besucherinnen und Besucher mit ländlichen Gemeinden in Kontakt zu bringen. Bei der Umsetzung arbeitet das Projekt mit nationalen und regionalen Organisationen in den drei Ländern zusammen, um eine möglichst langfristige Wirkung zu erzielen.
Indem die Initiative ländliche Gemeinden dabei unterstützt, neue Einkommensquellen zu erschließen, nachhaltigere Praktiken einzuführen und von der wachsenden touristischen Nachfrage zu profitieren, zeigt sie, wie der Tourismus zu langfristiger ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit beitragen kann.

Das Projekt wird von der TUI Care Foundation und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kofinanziert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt. Das Projekt ist Teil des globalen TUI Field to Fork Programms, das nachhaltige Lebensmittelproduktion fördert und durch die Verknüpfung mit dem Tourismussektor bessere Einkommensmöglichkeiten für ländliche Gemeinden in Reisezielen wie Portugal, Cabo Verde, Kolumbien, Italien und Tansania schafft.


Über die TUI Care Foundation
Die TUI Care Foundation initiiert und unterstützt Projekte, die jungen Menschen auf der ganzen Welt neue Zukunftsperspektiven eröffnen, Natur und Umwelt schützen und die nachhaltige Entwicklung von Urlaubsdestinationen fördern. Dabei setzt die Stiftung auf das Potenzial des Tourismussektors als Motor für gesellschaftliche Entwicklung, Bildung und Wohlstand. Sie baut auf starke Partnerschaften mit regionalen und internationalen Organisationen, um nachhaltigen Wandel zu bewirken. Die TUI Care Foundation ist eine unabhängige Stiftung, die von TUI initiiert wurde. Sie hat ihren Sitz in den Niederlanden.
Website: www.tuicarefoundation.com

Über die GIZ
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein deutsches Bundesunternehmen, das sich weltweit für internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung einsetzt. Die GIZ unterstützt die Bundesregierung sowie weitere öffentliche und private Partner dabei, globale Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Ihre Arbeit konzentriert sich unter anderem auf wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung, Energie und Umweltschutz, Frieden und Sicherheit, digitale Transformation sowie den Klimawandel. Die GIZ ist in fast 120 Ländern tätig und arbeitet mit Regierungen, internationalen Organisationen, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Privatwirtschaft zusammen. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Ziel ist eine Zukunft, in der soziale Verantwortung, Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung Hand in Hand gehen.
Website: www.giz.de
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Bilder (4)

TUI Field to Fork Western Balkans - Ana Labor in her apple orchard at Spirit of Prespa, one of the particiating businesses
1 968 x 1 312 © TUI Care Foundation
TUI Field to Fork Western Balkans - learning about regenerative agriculture practices
4 288 x 2 848 © TUI Care Foundation
TUI Field to Fork Western Balkans - Orce Stojanoski, owner of Chateau Orman, one of the North Macedonian participating businesses
374 x 505 © TUI Care Foundation
TUI Field to Fork Western Balkans - Ratko Batakovic, owner of Djed Radosh in Montenegro, one of the participating businesses
588 x 500 © TUI Care Foundation

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02 | Patrizia Weinberger
Patrizia Weinberger  
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