30.07.2026

TUI Care Foundation startet neues TUI Wildlife Projekt in Costa Rica

Projekt schützt über 280 Hektar Regenwald und bedrohte Tierarten durch Einbindung der lokalen Gemeinschaften
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Mit TUI Wildflife Costa Rica schützt die TUI Care Foundation mehr als 280 Hektar Regenwald, unterstützt den Erhalt bedrohter Arten und weitet das Monitoring bislang wenig untersuchter Fledermausarten aus.
Wien/Berlin, 30. Juli 2026. Costa Rica zählt zu den artenreichsten Ländern der Welt. Doch seine Ökosysteme stehen zunehmend unter Druck. Mit TUI Wildflife Costa Rica schützt die TUI Care Foundation mehr als 280 Hektar Regenwald, unterstützt den Erhalt bedrohter Arten und weitet das Monitoring bislang wenig untersuchter Fledermausarten aus. Das Projekt bindet mehr als 350 Menschen aus lokalen Gemeinschaften in naturbezogene Aktivitäten ein, stärkt das Bewusstsein für den Naturschutz und fördert zudem nachhaltige Lebensgrundlagen vor Ort.

TUI Wildlife Costa Rica: Schutz des Regenwaldes und Unterstützung der indigenen Bevölkerung
Der karibische Tieflandregenwald, einer der vielfältigsten Lebensräume des Landes, ist besonders durch Abholzung, die Zerschneidung von Lebensräumen, Wilderei und die Umwandlung von Landflächen bedroht. Dadurch geraten Arten wie der vom Aussterben bedrohte Lemur-Laubfrosch und der Bechsteinara weiter in Gefahr. Zugleich verfügen die umliegenden Gemeinden, darunter die indigene Bevölkerung der Cabécar, nur über begrenzte wirtschaftliche Perspektiven, und ihre Lebensgrundlagen sind eng mit den natürlichen Ressourcen der Region verbunden. Ein verantwortungsvoller Tourismus kann dazu beitragen, die Artenvielfalt zu bewahren und gleichzeitig neue Möglichkeiten für die lokale Bevölkerung zu schaffen. Voraussetzung dafür sind wirksame Schutzmaßnahmen und die aktive Beteiligung der Menschen vor Ort. 

In der ersten Projektphase hat TUI Wildlife Costa Rica gemeinsam mit der Work with Nature Foundation bereits messbare Fortschritte beim Schutz des Regenwaldes und bei der Einbindung der lokalen Gemeinden erzielt. Die Aktivitäten erstreckten sich über 275 Hektar im Puffergebiet des Barbilla-Nationalparks, unmittelbar angrenzend an das indigene Cabécar-Gebiet Bajo Chirripó. Mehrere Tausend einheimische Bäume wurden gepflanzt, um geschädigte Lebensräume wiederherzustellen. Darüber hinaus entstanden 20 künstliche Laichgewässer, die den Fortbestand des vom Aussterben bedrohten Lemur-Laubfrosches unterstützen. Speziell entwickelte Nisthilfen für den Bechsteinara trugen zu häufigeren Sichtungen und einer verstärkten Aktivität der Art im Schutzgebiet bei. Fotofallen und weitere Systeme zur Beobachtung der Tierwelt wurden installiert. Regelmäßige Ranger-Patrouillen halfen dabei, Abholzung und Wilderei zu verhindern. Gleichzeitig bezogen geführte Naturwanderungen, Schulbesuche sowie weitere Bildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen die umliegenden Gemeinden ein und stärkten die langfristige Unterstützung für den Naturschutz.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden die Naturschutzmaßnahmen in der zweiten Projektphase weiter ausgebaut. Ein neu erworbenes Grundstück verbindet bislang voneinander getrennte Waldflächen zwischen dem Reservat der Work with Nature Foundation und dem Barbilla-Nationalpark. Dadurch wird die Funktion des Gebiets als biologischer Korridor gestärkt. Die regelmäßigen Ranger-Patrouillen werden auf insgesamt 289 Hektar innerhalb des Schutzgebiets ausgeweitet, um illegale Aktivitäten zu verhindern und die Tierwelt zu schützen. Die Wiederherstellung geschädigter Lebensräume wird durch die Pflanzung weiterer einheimischer Bäume fortgesetzt, die zugleich Nahrung und Schutz für den Bechsteinara bieten. Darüber hinaus wird das Arboretum um 50 einheimische Arten erweitert. Es soll Naturschutz, Umweltbildung und wissenschaftliche Forschung miteinander verbinden und langfristig zu einem der artenreichsten Arboreten Mittelamerikas werden. Die Artenschutzmaßnahmen konzentrieren sich auf mindestens vier bedrohte Arten: den Lemur-Laubfrosch, den Bechsteinara, den Gleitflug-Laubfrosch und den Prachtgreiffrosch. Begleitet werden die Maßnahmen durch fortlaufende Forschungs- und Beobachtungsprogramme, bei denen unter anderem Fotofallen und bioakustische Verfahren zum Einsatz kommen. Zusätzlich sollen gefährdete Fledermausarten identifiziert und besser geschützt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu bei, das Ökosystem und seine Widerstandsfähigkeit besser zu verstehen und künftig gezielte Schutzstrategien zu entwickeln.

Das Projekt bindet Menschen aus lokalen und indigenen Gemeinschaften aktiv ein. Es schafft Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung und unterstützt Aktivitäten, die von indigenen Gemeinschaften geleitet werden. Geführte Touren und Schulprogramme fördern zugleich die Umweltbildung. Auf diese Weise verbindet das Projekt den Naturschutz unmittelbar mit einem verantwortungsvollen Tourismus. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, mehr über die Wiederherstellung von Lebensräumen und die Beobachtung der Artenvielfalt zu erfahren und sich an entsprechenden Aktivitäten zu beteiligen.

TUI Wildlife Costa Rica ist Teil des weltweiten TUI Wildlife Programms der TUI Care Foundation. Das Programm schützt bedrohte Wildtiere und ihre Lebensräume in Reisezielen auf der ganzen Welt, darunter Ruanda, Kambodscha, Namibia und Mexiko.

Weitere Informationen finden Sie auf www.tuicarefoundation.com.
Alle Bilder und Pressemeldungen finden Sie auf presse.tui.at. 

Über die TUI Care Foundation
Die TUI Care Foundation initiiert und unterstützt Projekte, die jungen Menschen auf der ganzen Welt neue Zukunftsperspektiven eröffnen, Natur und Umwelt schützen und die nachhaltige Entwicklung von Urlaubsdestinationen fördern. Dabei setzt die Stiftung auf das Potenzial des Tourismussektors als Motor für gesellschaftliche Entwicklung, Bildung und Wohlstand. Sie baut auf starke Partnerschaften mit regionalen und internationalen Organisationen, um nachhaltigen Wandel zu bewirken. Die TUI Care Foundation ist eine unabhängige Stiftung, die von TUI initiiert wurde. Sie hat ihren Sitz in den Niederlanden.

Über die Work with Nature Foundation
Die Work with Nature Foundation wurde aus der Leidenschaft für den Regenwald und seine Artenvielfalt gegründet. Die Stiftung hat ihren Sitz in Costa Rica und arbeitet eng mit ihrer niederländischen Schwesterorganisation Adopt Rainforest zusammen. Während Adopt Rainforest vor allem Spenden sammelt und Bildungsarbeit leistet, setzt Work with Nature die Naturschutzmaßnahmen vor Ort um. Zu den Zielen der Stiftung gehören der Schutz und die Wiederherstellung des Regenwaldes, die Förderung wissenschaftlicher Forschung, die Stärkung der Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung und die Sensibilisierung für den Wert intakter Ökosysteme. Langfristig sollen mindestens 2.000 Hektar Regenwald in Costa Rica durch den Erwerb von Flächen dauerhaft gesichert und wiederhergestellt werden. Gleichzeitig setzt sich die Stiftung für den aktiven Schutz der dortigen Artenvielfalt ein.
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Bilder (5)

TUI Wildlife Costa Rica - Agalychis spurelli frog
4 000 x 3 000 © TUI Care Foundation
TUI Wildlife Costa Rica - guided tour through project location
5 760 x 3 840 © TUI Care Foundation
TUI Wildlife Costa Rica - Guided tour
5 760 x 3 840 © TUI Care Foundation
TUI Wildlife Costa Rica - Lemur leaf frogs
4 000 x 3 000 © TUI Care Foundation
TUI Wildlife Costa Rica - Project team
4 645 x 3 097 © TUI Care Foundation

Kontakt

02 | Patrizia Weinberger
Patrizia Weinberger  
Corporate Communications Manager

Tel: +43 (0)50 884-5993  

TUI Care Foundation

Manuel Ferreira
Head of Programme Management and External Communications
TUI Care Foundation

+44 747 126 0915

E-Mail: manuel.ferreira@tui.com